Turin – Kulturstadt am Rande der Alpen
Ioan Holender in Turin
© ServusTV / Gemini5TV
2. Juni 2022

„kulTOUR mit Holender“, Do., 02.06., ab 23:20 Uhr.

Die kulTOUR nach Turin wird für Ioan Holender zur Reise in die Geschichte der Oper. 126 Jahre nach der Uraufführung rekonstruiert das Teatro Regio die Erstaufführung von Puccinis weltbekannter Oper “La Bohème“. Bühnenbilder und Kostüme wurden nach Plänen von 1896 auf die Turiner Bühne gebracht – ein inspirierendes Opern-Ereignis.

Turin wurde als Reiseziel lange unterschätzt. Dabei verbindet die Stadt am Rande der Alpen ein erstklassiges Kulturleben mit französischem Stil und italienischer Lebensart. Neben dem international bekannten Autokonzern Fiat bietet Turin Schokoladenkreationen, die ihresgleichen suchen, sowie ein außergewöhnliches Wahrzeichen: die Mole Antonelliana. Das “sehr große Gebäude“ (Bedeutung des italienischen Wortes “mole“) mit einer Höhe von 167 Meter, war ursprünglich als Synagoge errichtet worden, als solche aber nie genutzt.

Schnelle Autos auf dem Dach
Zehn Jahre nach Vollendung der Mole Antonelliana wurde Turin 1899 durch die Gründung von Fiat zum Zentrum der italienischen Automobilindustrie. Stararchitekt Renzo Piano verwandelte 90 Jahre später die stillgelegte Fiat-Fabrik in Lingotto in ein modernes Kultur- und Einkaufszentrum. Die legendäre Teststrecke mit ihren Steilkurven auf dem Dach blieb dabei selbstverständlich erhalten. Ioan Holender versucht sich auf der berühmten Strecke erfolgreich als Testfahrer.

Eine neue alte “Bohème“
Von der Automobilkultur geht es weiter zur Hochkultur: Am Turiner Teatro Regio leistet der künstlerische Leiter Sebastian Schwarz seit 2019 Erstaunliches. Dazu gehört die detailreiche Rekonstruktion der “Bohème“-Uraufführung. Die 1896 von Arturo Toscanini, damals Leiter des Teatro Regio, dirigierte erste Aufführung der Puccini-Oper entwickelte sich, den schlechten Kritiken zum Trotz, zu einem absoluten Welterfolg. 126 Jahre nach der Uraufführung steht nun Pier Giorgio Morandi am Dirigentenpult. Sängerinnen und Sänger, sowie der gesamte Chor agieren in, den Originalen nachgeschneiderten Kostümen. Auch die gemalten Originaldekorationen wurden eindrucksvoll wiederhergestellt. Allerdings konnten sie nicht mehr wie einst im Schnürboden eingehängt werden – die Aufhänger für diese theaterbaulich “ausgestorbene“ Bühnentechnik existieren nicht mehr. Was allerdings dem eindrucksvollen Gesamtergebnis keinen Abbruch tut, wie Ioan Holender mit Kennerblick feststellt.

Direkt im Anschluss fragt sich Ioan Holender in seiner Kolumne „Holenders Loge“: Was kommt nach dem Krieg? Wie wird es mit den kulturellen Beziehungen zu Russland weiter gehen?

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